Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 81a)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Ulrike von Kleist (1828)

Ich war kaum einige Monate von meiner Reise nach der Schweiz in Frankfurt zurück, als [Wilhelm v.] Pannewitz einen Brief von Heinrich aus Bern [August 1802] erhielt, worin er schreibt, daß er sehr krank sei, und dringend bittet, ihm Geld zu schicken, und es an den Doktor Wirtenbach zu adressieren, im Fall es ihn nicht mehr lebend träfe, damit der Doktor alles damit berichtigen könne. Sowie ich den Brief gelesen, ist auch mein Entschluß gefaßt, selbst wieder hinzureisen, und ungesäumt nehme ich Geld auf, bestelle Postpferde und setze mich in Begleitung eines Bedienten auf, und fahre Tag und Nacht. [LS 81c]

(Sembdners Quelle: Hoffmann, Paul: Ulrike v. Kleist über ihren Bruder Heinrich. Euphorion, 1903, S. 105-152)


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