Heinrich von Kleists Lebensspuren (LS 122b)

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Heinrich von Kleists Lebensspuren. Dokumente und Berichte der Zeitgenossen. Neu herausgegeben von Helmut Sembdner. München 1996. [In der Kleist-Literatur üblicherweise mit der Sigle LS und laufender Nummer zitiert.]


Ulrike von Kleist (1828)

Nach längerer Zeit bekömmt der preußische Gesandte einen Brief von ihm aus *** [Boulogne], worin er ihn um die Erlaubnis bittet, mit den Franzosen die Landung in England zu unternehmen - der Gesandte schickt diesen Brief sogleich an den König, der ihn sehr ungnädig aufnimmt, und der Gesandte schreibt an Heinrich, er solle augenblicklich nach Paris zurückkehren. Er kömmt, läßt sich Pässe geben und geht nach Mainz. Hier geht er zum Doktor Wedekind, einen berühmten Arzt, klagt ihm, er sei krank, und bittet, ihn in die Kur zu nehmen. [LS 126]

(Sembdners Quelle: Hoffmann, Paul: Ulrike v. Kleist über ihren Bruder Heinrich. Euphorion, 1903, S. 105-152)


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